Isokinetik

Der Begriff Isokinetik beinhaltet die gleichbleibende Bewegungsgeschwindigkeit, welche für diese Trainingsform charakteristisch ist. Das isokinetische Training stellt eine dynamische Muskelarbeitsweise dar, welche in den ersten Jahren seit Vorstellung dieses Trainingskonzepts 1966, bedingt durch die entsprechenden Geräte , nur konzentrisch durchgeführt wurde.
Isokinetische Trainingsgeräte zeichnen sich gegenüber den herkömmlichen Kraftmaschinen dadurch aus, dass sich der Widerstand, den das Gerät aufbaut, den Kraftmomenten des Muskeln im jeweiligen Gelenkwinkel anpasst. Dadurch wird der Spannungsreiz des Muskels über die gesamte Bewegungsbahn weitestgehend konstant gehalten und somit die Reizumfangkomponente optimiert.
Neuere Gerätegenerationen erlauben auch eine exzentrische Arbeitsweise des Muskels, so dass die trainingsphysiologischen Vorteile der Exzentrik ebenfalls genutzt werden können.
Diese und weitere Vorzüge der Isokinetik führen dazu, dass z.B. in der Medizinischen Trainingstherapie isokinetische Trainingsgeräte verbindlich vorgeschrieben wurden.