Herzfehler

Unter einem Herzfehler versteht man die pathologische Veränderung der Herzklappen sowie der Scheidewand und der großen Gefäße.

Ätiologie:  Herzklappenfehler sind in 90% erworbene Schädigungen v.a. nach einer bakteriellen oder rheumatischen Erdokarditis. In den restlichen Fällen, sowie bei sonstigen Herzfehlern, handelt es sich um angeborene Mißbildungen.

Klinik, Komplikationen:   je nach Schwere des Herzfehlers finden sich die bekannten Zeichen der Herzinsuffizienz in entsprechender Ausprägung. Bei bestimmten Fehlerformen steht eine ausgeprägte Zyanose im Vordergrund.

Diagnose, Therapie:   Herzfehler sind durch charakteristische Geräuschphänomene  bei der Herzauskultation zu erkennen. Durch Ultraschall,-und Herzkatheteruntersuchungen wird die Schwere des Krankheitsbildes objektiviert und evtl. eine Operationsindikation gestellt.
Operative Therapieformen sind insbesondere der Ersatz einer Herzklappe durch eine künstliche Klappe, sowie der Verschluß von Septumdefekten. Bei nicht operatiionsbedürftigen Patienten erfolgt eine symptomatische Behandlung der Herzinsuffizienz.